Hundefriseurausbildung-2013

10. März 2013
von Klaus Schaumberger
4 Kommentare

Hundefriseurausbildung 2013 – 5 Trends die Sie erwarten können

Was sind die Trends in der Hundefriseurausbildung 2013  in Deutschland ? 5 Trends in der Kurzübersicht für Sie zusammengestellt.

Hundefriseurausbildung 2013

Hundefriseurausbildung-2013

Trend 1  in der Hundefriseurausbildung – Hundegesundheit

Immer mehr Anbieter der Ausbildung zum Hundefriseur integrieren und bauen den Bereich der Hundegesundheit aus. In Zusammenarbeit mit Hundephysiotherapeuten, Tierheilpraktikern und Tierärzten wird der Hundegesundheit in der Ausbildung neben den Schnitt- und Schertechniken ein größer Zeitrahmen eingeräumt.

Trend 2  in der Hundefriseurausbildung – Existenzgründung

Die Hilfe für eine erfolgreiche Existenzgründung der Ausbildungsteilnehmer wird ebenfalls im Rahmen der Ausbildung mehr Zeit und auch mehr fachliches Know How durch die Einbindung externer Gründungsberater gegeben. Hierbei erfährt der Teilnehmer welche Elemente für seine erfolgreiche Existenzgründung notwendig sind wie z.B. den passenden Fördermitteln, Gründungszuschuss und vieles mehr.

Trend 3  in der Hundefriseurausbildung – Ernährungsberater

Immer mehr Hundefriseure und auch Hundetrainer lassen sich zusätzlich zum Ernährungsberater für Hunde ausbilden. Damit eröffnet sich eine zusätzliche Einnahmequelle und weiterhin hat die richtige Futterauswahl einen direkten Einfluss auf das Hundefell. Die regelmäßige Fellpflege kann dadurch vereinfacht werden für den Hundehalter und den Hundefriseur.

Trend 4  in der Hundefriseurausbildung – Biotrend

Der Biotrend ist nicht wirklich neu, aber  die Fülle an neuen Produkten die selbstverständlich alle biologisch sind nimmt doch ganz erheblich zu. Außerdem gibt es seitens der Premiumhersteller aus dem Hundebiobereich einen Trend zur Direktvermarktung ohne die üblichen Großmärkte. Hundefriseure, Hundetrainer, Tierärzte und Tierheilpraktiker rutschen immer stärker in den Focus der Hundebioprodukthersteller.

Trend 5  in der Hundefriseurausbildung – Wellness

Neben den Neuentwicklungen der Hundebioprodukte gibt es immer mehr Angebote – auch durch und mit Hundefriseuren kombiniert – im Bereich Wellness für den Hund. Angefangen von Hundemassagen, speziellen Angeboten für Wellnessurlaub mit Hund bis hin zu Streicheleinheiten für den Hund. Diese Wellnessangebote gibt es einzeln oder sehr häufig auch in Kombination z.B. mit Dog Walkern.


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mobiler-Hundesalon

4. Februar 2013
von Klaus Schaumberger
Keine Kommentare

Mobiler Hundesalon oder fester Standort

Ein mobiler Hundesalon oder ein fester Standort – diese Frage stellen sich einige angehende Hundefriseure in der Ausbildung. Dieser Beitrag soll Ihnen einen kleinen Überblick geben über die wichtigsten Punkte die dabei zu beachten sind. Somit soll ihre Entscheidungsfindung vereinfacht und verbessert werden. Zusätzlich vermeiden Sie Planungsfehler die später in der Umsetzungsphase viel Geld kosten, wenn Entscheidungen revidiert werden müssen.

Mobiler Hundesalon

mobiler-HundesalonBei der Betrachtung eines mobilen Hundesalon gibt es zwei wesentliche Differenzierungen:

  1. Mobiler Hundesalon mit einem „Hundemobil“ – meistens ein umgebauter Wohnwagen oder Anhänger in dem ein Hund komplett gepflegt und frisiert wird.
  2. Mobiler Hundesalon mit der Ausrüstung und einem mobilen Schertisch der im Bereich des Kunden aufgebaut wird, die komplette Hundepflege findet beim Kunden statt.

Positive Merkmale

  • weniger Stress für den Hund
  • Flexibilität für den Kunden
  • höhere Reichweite
  • bei guter Zeit- und Ortsplanung geringere Fahrzeugkosten als Miete
  • Kunden ohne Mobilität erreichbar

Negative Merkmale

  • höhere Anschaffungskosten für das Fahrzeug
  • geringere Arbeitszeit verfügbar durch Fahrzeiten
  • begrenzte Raummöglichkeiten
  • kein Wartezimmer
  • kein Festnetzanschluss
  • stark begrenzte Lagermöglichkeit für Direktverkauf
  • keine Laufkundschaft

Praxishinweis

Mobil als Hundefriseur zu arbeiten bringt nur dann einen Vorteil wenn es feste Routen, unterschiedliche Einzelstandorte oder einen entsprechenden Fahrzeitzuschlag gibt. Ein Großteil der Hundebesitzer ist bereit 30 km oder mehr zu fahren. Mobilität ist ein Alleinstellungsmerkmal, sollte aber nicht das einzige bleiben.

Fester Standort des Hundesalon

Positive Merkmale

  • keine Fahrzeiten zum Kunden
  • keine zusätzlichen Fahrtkosten
  • geringe Anschaffungskosten für die Einrichtung
  • Wartezimmer für Kunden
  • mehr und bessere Gestaltungsmöglichkeiten des Hundesalon
  • mehr Platz für Kunde, Hund und Hundefriseur
  • hochwertigere Ausstattung möglich
  • zusätzlicher Shop für Zubehör, Hundefutter, etc. möglich
  • Laufkundschaft möglich bei entsprechendem Standort

Negative Merkmale

  • höhere Fixkosten durch Miete
  • Anfahrtszeiten für den Kunden
  • Reichweite begrenzt auf mobile Kunden
  • anfahrtsbedingter Stress für den Hund

Praxishinweis

Der feste Standort bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten und auch Erweiterbarkeit z.B. in Zusammenarbeit mit Tierheilpraktikern, Hundetrainer etc.. Wichtig ist für den festen Standort die Gewerbegenehmigung und ggf. die Genehmigung des Vermieters – beides ist keine Selbstverständlichkeit und kann theoretisch und praktisch auch nachträglich zur Auflösung des Hundesalon führen. Bei einem festen Standort sollte man auf ausreichend Parkplätze achten um keine Verkehrsgefährdung darzustellen oder den Kunden zu einem entsprechenden Fußmarsch zu zwingen.

Fazit mobiler Hundesalon oder fester Standort

Ein fester Standort für den Hundesalon hat aus unserer Erfahrung, vor allem auch langfristig, mehr Vorteile als mobiler Hundefriseur zu arbeiten. Die zusätzliche Fahrzeit führt zu höheren Kosten die an die Kunden weiter gegeben werden müssen oder die Rentabilität schmälern. Der Großteil der Hundebesitzer ist mobil und kann den festen Standort des Hundefriseur besuchen.


Fragen ? - Anfrage stellen
Noch Fragen zur Entscheidung ob mobil oder fester Standort – wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung – Kontakt
Glückwunsch für den Start ins neue Jahr 2012

28. Dezember 2012
von Klaus Schaumberger
Keine Kommentare

2013 – Glückwunsch zum Start ins neue Jahr

Glückwunsch für den Start ins neue Jahr 2012

Wir wünschen allen Hundefriseuren, Groomern und natürlich besonders den Hunden und ihren zweibeinigen Begleitern ein gesundes und glückliches Jahr 2013.

Wir selbst werden 2013 einiges mehr anbieten und angehenden und bestehenden Hundefriseuren so helfen erfolgreich zu werden und zu bleiben. Bleiben Sie uns also weiterhin treu und gespannt auf neue Leistungen und Artikel hier auf unserer Onlinepräsenz.

Viel Erfolg für Sie
– ihr Team von www.ausbildung-hundefriseur.com

lernen-zu-verkaufen

1. Dezember 2012
von Klaus Schaumberger
Keine Kommentare

Lernen aus dem nicht verkaufen

Der Kunde hat den Hundesalon besucht. Der Hund ist nach baden, scheren und Gesundheitscheck wieder schön und fit. Stimmt danach auch die Kasse des Hundefriseurs ? Das Einkommen eines guten Hundefriseurs besteht zu einem erheblichen Teil auch aus dem Verkauf von Zusatzprodukten.  Wie und was kann ein Hundefriseur aus dem nicht verkaufen lernen ?

lernen-zu-verkaufen

Lernen aus dem nicht verkaufen

Noch ein paar Hinweise vorab:

  • Es geht nicht darum dem Hundehalter unnütze Produkte anzudrehen, vielmehr soll der Hundefriseur nützliche Produkte anbieten die dem Hund und seinem Besitzer helfen.
  • Nicht jeder Hund und/ oder sein Halter braucht Zusatzprodukte und nicht jeder kann sich diese auch leisten.
  • Jeder Hundefriseur verkauft seine Leistung und kann deshalb auch Zusatzprodukte verkaufen.
  • Gut verkaufen kann gelernt werden, wenn die Bereitschaft, Motivation und Lernfähigkeit dazu vorhanden sind.
  • Nur weil der Hundehalter heute nicht gekauft hat, heißt das nicht das er beim nächsten mal wieder nicht kauft.

Wie und was kann aus dem nicht verkaufen gelernt werden ?

Jedes Kundengespräch das nicht zum Verkauf führt dient dem Hundefriseur als Lernprojekt.

Verkaufsgespräch – Fragen zur Analyse des nicht verkaufen ?

  • Welches Problem existiert beim Hund ?
  • Wie können Sie die Situation des Hundes und/oder des Hundehalters verbessern ?
  • Welches Produkt/ Leistung können Sie für das Problem bieten ?
  • Welches Produkt/ Leistung hilft die Lebensqualität zu verbessern und/ oder bietet einen echten Nutzen für den Hund und/ oder den Hundehalter ?
  • Wo genau ist der Verkaufsprozess abgebrochen ?
  • Wie haben Sie auf den Abbruch des Verkaufsprozess reagiert ?
  • Wurde nach dem Preis gefragt, wenn ja wie war die Reaktion des Hundehalters ?
  • Welche Kommunikationsprobleme gab es auf der persönlichen Ebene ?
  • Wie stark und einfach haben Sie die Vorteile/ den Nutzen des Produkts/ Leistung erklärt ?
  • Wie haben Sie das Gespräch beendet ?

Fazit zu Lernen aus dem nicht verkaufen

Man kann aus jedem Verkaufsgespräch etwas lernen, egal ob es zum Verkauf oder zum nicht verkaufen kam. Wichtig ist nur das Sie regelmäßig solche Gespräche hinterfragen und daraus lernen.

  • Je besser Sie werden und die Probleme der Hunde und der Hundehalter erkennen, desto mehr Nutzen können Sie schaffen.
  • Je besser das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und dem Hundehalter ist, desto besser können Sie diesem mit guten Produkten und Leistungen helfen.